Posterous theme by Cory Watilo

the road is a f*cking b.i.tch, my friend

Hups, da hab ich doch glatt vergessen das ich ja ein Blog „betreibe“. Das wohl demnach nicht so erfolgreich ;). Aber hier mal wieder ein Nachtrag und Auszug aus meinem Leben in Neuseeland. Fix checken wo ich das letzte Mal stehen geblieben bin… ah ja Westport.

Nach 2 Nächten in Westport, die ich mit erholen und akklimatisieren verbracht hab, was vor allem an der Umstellung von Nachtschicht auf wirklich Welt zu tun hat. Ging es wieder los mit dem Reisen. Erstes Ziel die Pancake Rocks in Punakaiki. Hierbei musste ich mich entscheiden zwischen a) in Greymouth nächtigen und nur kurz bei den Pancake Rocks halt machen, Foto schießen und weiter reisen oder b) in Punakaiki für eine Nacht bleiben und die Pancake Rocks in Ruhe besuchen. Die Wahl war relativ einfach, da ich nicht im Touristenstrom mit schwimmen und möglichst weit weg von all den anderen „Reisenden“ sein will. Also entschied ich für Variante B. Gute Wahl, wie sich rausstellen sollte. Denn so hatte ich ein Super-Hostel direkt am Strand für 5$ weniger als in Greymouth. Und ich musste mir das Zimmer mit Niemand teilen, da kein Besucherandrang herrschte. Wieso auch? Punakaiki ist ein sehr kleiner Ort, so klein das es nicht mal ein eigenen Supermarkt hat. Also perfekt für mich. Nach einem ausgiebigen Mittag ging es dann auch zu den Pancake Rocks und zu meinem Glück sind in dem Moment auch alle Reisebusse verschwunden und ich hatte die Rocks fast für mich Alleine. Und als die Sonne sich dem Horizont näherte, bot sich mir noch eines der besten Sonnenuntergänge meiner Reise.

 

Am darauffolgenden Tag hieß es Reisen. Es ging von Punakaiki nach Franz Josef, entlang der atemberaubenden Westküste. Zu meinem Glück hab ich mir natürlich auch die wenigen Tage ausgesucht, an denen es nicht regnete. Von dem Abschnitt gibt es aber keine virtuellen sowie analogen Fotos, nur imaginäre. Ich sehe keinen Sinn darin aus einem Bus Fotos zuschießen! Angekommen im Franz Josef Dörfchen, was zu 100% aus Hotels, Motels, Hostels und Restaurants besteht, hatte ich noch die Wahnwitzige Idee den Gletscher, nachdem das Dörfchen benannt ist, zu sehen. Aber wenn man erst gegen 16:45Uhr ankommt und gegen 17:50Uhr die Sonne untergeht, ist das eher Sinnlos. Versucht hab ich es trotzdem. Nach 4km war ich dann am Parkplatz des Gletschers und konnte ein paar Blicke auf den selbigen werfen. Es existieren auch eins, zwei Beweisfotos... doch die Guten habe ich auch in diesem Fall in meinem Kopf.

(download)
Tag 3 der Reise begann wie auch Tag 2 mit einer langen Reise. Diesmal hieß das Tagesziel Wanaka. Und was soll ich sagen, es ist eines der schönsten Städtchen in Neuseeland meiner Meinung nach. Gelegen am Lake Wanaka und mit einem Berg (Mt. Iron) in Laufreichweite. Wobei man Laufreichweite weit definieren kann ;). Nichts desto trotz hat man einen Super-Ausblick vom „Gipfel“.  Auf dem Rückweg, lief ich dann alten Bekannten aus Blenheim über den Weg und schon hatte ich wieder Leute mit denen ich dann in der nächsten Stadt auf meiner Liste ein wenig Party machen konnte. Am nächsten Morgen hatte ich noch viel Zeit und konnte ein wenig um den See laufen/joggen und diese Gegend mehr genießen Bevor es dann nach Queenstown gehen sollte.

(download)
Queenstown, selbsternannte Partyhauptstadt Neuseelands, hat für mich aus den Erzählungen anderer Reisender wenig Reiz. Aber auch Queenstown ist an einem See gelegen und hat viele schöne Ecken. Die „Innenstadt“ besteht hauptsächlich aus Shops und Bars, sowie Hostels. Ich entschied mich 3 Nächte dort zu bleiben, um paar Highlights abzuarbeiten. Nummer 1 Disc-Golf, eine Mischung aus Frisbee und Golfen. Man muss die Frisbee auf 18 verschiedenen Coursen in einen Korb werfen. Relativ Lustig. Doch mit Alkohol und guten Freunden, wär es witziger. Nummer 2 Fergburger, Neuseelandweit als der beste Burger bekannt. Und ja, er ist verdammt lecker! Nummer 3 Big Night Out Pub Crawl, an diesem Punkt kam mir meine Bekanntschaften aus Blenheim zur Hilfe, durch die ich davon erst erfahren habe. Und naja, die Idee eines Pubcrawl ist es von Bar zu Bar zu ziehen und sich alkoholhaltigen Getränken zu widmen. Wie sich rausstellen sollte, war es der größte Pubcrawl der Big Night Out Geschichte, mit 350Teilnehmern. Großer Spaß und gute Erinnerungen.

(download)
Te Anau war der nächste Stop auf der Liste. Te Anau ist wiederum eine sehr kleine und sehr ruhige Stadt, gelegen im neuseeländischen Fjordland, sprich wunderbare Natur soweit das Auge reicht. Ziel hierbei war es den Milford Sound zu besuchen. Gesagt getan und ich denke die Fotos sprechen für sich.

(download)
Nach Te Anau ging es nach Invercargill, warum weiß ich nicht. Gibt nicht zu viel darüber zu sagen, außer dass diese Stadt einen sehr schönen Park hat. Und ein Guter Ausgangspunkt ist um mit einem Mietauto über die Catlins nach Dunedin zu fahren. Was für den nächsten Tag geplant war. Aber vorher nochmal fix das Kino besucht und Suckerpunch angeschaut. Ich mag Zack Snyder (300, Watchmen) und seinen Stil Filme zu machen.

(download)
Dunedin. Studentenstadt. Hügel an Hügel. Zeit mal in die Zukunft zu schauen und den Campus der hiesigen Uni zu besuchen. Und zu meinem Erstaunen gab es hier richtig schöne alte viktorianische Gebäude. Eine willkommene Abwechslung. Hier auch die Möglichkeit genutzt ein Rugbyspiel live zu sehen. Aber naja hätte mir vom „House of pain“, so wie sie das Stadium nennen, wesentlich mehr erwartet. Vor allem da ein Topspiel gezeigt wurde. Aber naja, keine Stimmung, eher kalt und ein eher langweiliges Spiel… Hacken an „ein Rugbyspiel live sehen“. Nachdem Spiel haben dann ein Schwede und ich die Gelegenheit genutzt aus der königlichen Hochzeit ein Trinkspiel zu machen. Sagen wir, wir waren erfolgreich damit ;).

Weiter ging es nach Christchurch, ja die Stadt mit dem Erdbeben. Und wenn man nach Christchurch kommt ist dieses auch die ganze Zeit präsent. Das heißt die meisten Straßen haben Risse und die ganze Innenstadt, die mit Sicherheit super ist, ist eingezäunt, dunkel und mit Armeeposten besetzt. Ein wenig wie im Spiel S.T.A.L.K.E.R Oblivion Lost, postapokalyptisch. In Chch selbst ist nicht viel zu tun oder zu sehen, also entschied ich mich die TranzAlpine Bahn zunehmen, die von Christchurch nach Greymouth über die neuseeländischen Alpen fährt. Wahnsinns Landschaft. Nervige Kiwis die den einzigen Kamerawagen (Abteil ohne Fenster) belagerten. Also auch hier wieder mehr imaginäre Fotos als vorzeigbare. Oh hab vergessen zu erwähnen, dass ich beinah den Zug verpasst habe. Da das Bussystem von Chch einfach nur Bescheiden ist, hatte ich mich entschieden zum Bahnsteig zu laufen. Eingeplant hatte ich 1Stunde dafür. Am Ende musste ich Rennen… hat sich aber alle male gelohnt. Und auf dem Weg zurück zum Hostel, mittlerweile gegen 20:30Uhr ging es an dem Park vorbei, in dem rund 200 junge Mädels die Basketball Variante ohne Brett am Korb trainierten. Und am Rande der RedZone. Komisches Gefühl, die ganze Stadt ist hell erleuchtet, und die Innenstadt ist still und dunkel. Stellt euch einfach mal vor das die komplette Innenstadt von Erfurt (Bahnhofsplatz, entlang des Juri-Gagarin-Rings, um den Petersberg rum, Youbottle und zurück zum Bahnhof) eingezäunt und unzugänglich ist. Am Tag 3 wollte ich dann mein Relocating Auto abholen. Das ist eine Variante, bei der man bis auf den Sprit nichts für ein Mietauto bezahlen muss, da man diese Auto für die Firma von A nach B fährt. Doch vorher sollte ich noch ein Nachbeben erleben und das während ich mit eingeschäumten Haaren in der Dusche stand. Und Nein, ich bin nicht nackt raus gerannt um Deckung zu suchen ;).

(download)

Mit dem Mietauto ging es dann in einem Tag von Christchurch über Kaikoura nach Wellington. Ein verdammt langer Weg. Der sich aber gelohnt hat. Und er bot mir nochmal viele schöne Anblicke der Südinsel. Am Abend gegen 20Uhr sollte die Fähre abfahren. Doch das verschob sich um 1 ½ Stunden, da die Fähre noch mit Panzern der neuseeländischen Armee beladen wurde und sie das Gewicht austarieren mussten. Aber da auf mich Niemand wartet, war das alles kein Problem. Die nächsten Tage habe ich im Auto gelebt und geschlafen. In Wellington am botanischen Garten mit Blick über die Stadt. Hab hier auch noch das Nationalmuseum Te Papa besucht. Interessant aber auch sehr groß. Und weiter ging die Fahrt, vorbei an Palmerston North nach Wanganui. Dort dann einen Parkplatz an dem dortigen Denkmal gesucht, wieder mit Blick über die Stadt. Was ich nicht wusste ist, dass das der Platz für die Jugend in der Stadt war. Und so fand ich mich in der Mitte auf einem Parkplatz wieder auf dem Jugendlichen ihre drifting Skills rund um mein Auto ausprobierten. Alles gut gegangen. Weiter ging es nach New Plymouth. Dort angekommen, eigentlich Tagesziel, doch um entschieden und weiter nach Hamilton und Raglan gefahren. Raglan ist die Stadt der Surfer und echt ein cooles kleines Städtchen. Per Zufall noch auf eine Privatfeier marschiert mir 2 Bier gemopst und mich wieder in mein Auto verkrochen. Nächstes Ziel war Thames auf der Coromandel Peninsula um paar alte Bekannte, mit denen ich nach Neuseeland gekommen bin, wieder zu treffen. Zu Thames muss ich an dieser Stelle aber noch folgendes sagen. Es ist die Stadt in der ich die meisten unfreundlichsten Kiwis getroffen habe (3 von 4). Aber spontan ein BBQ aufgezogen und sich den Abend schon getrunken. Dort hab ich per Zufall eine deutsche Grundschullehrerin getroffen die in Hongkong arbeitet. Und wir beschlossen einfach die nächsten Tage durch die Gegend zu reisen. Denke auch hier sprechen die Fotos wieder für sich.

(download)

In Mt. Mangaunui angekommen traf ich per Zufall auch noch ein befreundetes kanadisches Pärchen wieder. Grund genug ein wenig in Alkohol zu investieren und den Abend gut ausklingen zu lassen. Mal abgesehen davon, dass der Ort wieder einmal super gelegen ist.

(download)

Auckland war das nächste Ziel, mit Zwischenstop in Matamata, besser bekannt als Hobbiton. Dort auch die Tour durch das Filmset von Herr der Ringe gemacht. Der Wahnsinn! Da ich mich aber verpflichtet habe, Fotos nicht zu veröffentlichen ansonsten würde ich viel Strafe zahlen. Werden die dann nur auf Nachfrage gezeigt ;).  In Auckland hieß es Abschied von meiner Begleitung nehmen. Und natürlich das super Konzert von Kyuss Lives! zu genießen. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Lorena, die mich immer wieder aufs Neue mit großartigen Bands und Musik begeistert. Ihr verdanke ich auch, dass ich zu diesem epischen Konzert gegangen bin!

In Auckland hab ich mich dann wieder mit den deutschen Freunden vom BBQ getroffen. Um in den darauffolgenden 7 Tagen das Northland zu bereisen. Witzige Momente und schöne Landschaft. Und vor allem das Cape Reinga. Der Wahnsinn wenn man 2 Weltmeere ineinander fließen sieht. Zwischenstop in Paihia um das Hole in the Rock zu sehen (ja es ist Loch in einem großen Stein, wow) und nach den 7 Tagen wurde ich von Ihnen in Kerikeri abgesetzt. Der Plan war es wieder Arbeit zu finden. Doch hier kam ich auf die Idee doch die Münze entscheiden zu lassen was als nächstes passiert. Und diese entschied, dass ich nicht mehr als Sklave in einem Packhouse arbeiten müsse. Sondern eher Wwoofen gehen sollte. Sprich Arbeiten für Kost und Logier. Nur das in meinem Fall mit weniger Arbeit, dafür aber auch kein Essen beinhaltet ist. Und so fand ich meinen Weg nach Paihia zur Saltwater Lodge, dem Platz den ich seitdem mein Zuhause nenne. Darüber dann aber später mehr!

(download)

Cheers!

Flo

Blenheim and its curse

Kia Ora,

Wird mal wieder Zeit hier zu berichten, was mir in den letzten (mittlerweile) Monaten so alles passiert ist. Nach Ergebnisloser Arbeitssuche in Motueka hab ich dann doch einen Job und ein Hostel in Blenheim gefunden. Eigentlich war mein Aufenthalt in Blenheim nur für einen Monat geplant um den geschundenen Geldbeutel wieder aufzufüllen. Doch das sollte sich alles in der Zeit die ich im Lemon Tree Backpacker verbrachte ändern.

Aber ich fang am Anfang an. Angekommen bin ich der Hauptstadt des Neuseeländischen Weines am 14. Februar, einem Samstag. Karen, die Besitzerin, war sehr freundlich und versprach innerhalb von 3 Tagen einen Job zu finden. Danach ging es zum Durchgang durch das Hostel. Etwas dreckiger, als die Hostels bevor, aber soll ja nicht für ewig sein. Müde von der Anreise und dem ganzen gehetze in Motueka, sollte es für mich früh ins Bett gehen. Doch weit gefehlt… es war Zeit die erste Lektion zu lernen. Samstag ist Partytag und Alkohol spielt eine verdammt große Rolle, auch wenn es tierisch teuer ist. Aber ich hab nichts gegen Betrunkene und glücklicherweise werden im Bett liegende in Ruhe gelassen. Am nächsten Tag kam gleich eine gute Nachricht… Ab Montag geht’s los: Ich hab nen Job.

 6:45Uhr vor der Tür stehen. Essen, viel Wasser und Sonnenmilch mitbringen. Gesagt getan. Man wird in einem kleinen Transporter abgeholt und zu einer Tankstelle gefahren. Dort sitzt man dann und wartet. Hab mich ein wenig wie ein polnischer Hilfsarbeiter gefühlt und irgendwie ist man das auch. Ohne Ahnung dann auf ein Feld gefahren. Angebrüllt, so halb verstanden was man machen soll und das dann 8 Stunden getan. An sich nichts schwieriges, Netze die über die Reben gespannt wurden mit Clips verschließen. Die Schwierigkeit in diesem Job besteht darin, dass man die ganze Zeit in der Sonne steht und das in einer gebückten Haltung. Aber man kann Musik hören und das die ganze Zeit! Ein großer Nachteil ist aber, dass man vom Wetter abhängig ist. Was bedeuten kann, wenn es regnet, gibt es keine Arbeit ergo kein Geld.

Nach 1 ½ Wochen war dann auch so ein regnerischer Tag, was bedeutet das ich nur 2Stunden Arbeit hatte. Kurzerhand entschloss ich mich bei Karen nach einem Fabrikjob zu fragen. Im Nachhinein die beste Entscheidung die ich in Blenheim traf. Hierbei zeigte sich auch Karens wahres Gesicht. Sie wies mich relativ energisch ab, denn ich hätte ja einen Job und sollte dankbar sein. Nach 4 Stunden bekam ich dann aber einen Anruf von Ihr, dass ich am selben Tag um viertel vor 5 abgeholt werden soll und in einer Fabrik die Nachtschicht arbeiten soll. Relativ hektisch Essen vorbereitet und zur Fabrik gefahren. Dort angekommen hatte ich dann ein komplett anderes Bild als von der Weingut-Arbeit. Ich wurde freundlich begrüßt und alle anderen bekamen ein Namensschild damit ich mir die Namen merken kann. Dennoch hörte es sich die Arbeit in der Fabrik sehr schwer an. Nachtschicht für 12Stunden. Stellt sich aber heraus, dass es für mich nur Vorteile hat. Zum einen muss ich nicht mehr früh aufstehen und mich in Eile fertig machen. Ich werde nicht mehr dumm angemacht, nur weil ich den üblen Akzent und den widersprüchlichen Anweisung der Kiwi-Supervisor nicht verstehe. Wenn ich aufstehe ist bis auf 4 Leuten keiner mehr im Hostel. Die Küche und die Duschen sind gerade frisch geputzt wurden. Und wenn ich von der Arbeit nach Hause komme ist es eine gute Zeit um mit Freunden zu skypen.

Alles lief Gut und ich begann mich im Lemon Tree heimisch zu fühlen. Ich verstand mich mit den meisten im Hostel und hatte meine Nische gefunden. Doch ersten kommt alles anders und zweitens als man denkt ;). So kam es das ich auf dem Hoch, auf dem ich mich befand von einem deutschen Backpacker der demnächst Neuseeland verlassen sollte, das Auto für nur 200$ (120€) kaufte. Und da ich sowieso grad gut drauf war, ließ ich Ihn mit dem Auto nach Christchurch zum Flughafen fahren und ein anderer Backpacker, der seine Tante dort besuchen wollte, sollte das Auto dann wieder nach Blenheim fahren. Doch auf dem Weg zurück, ist derjenige dann eingenickt und hat das Auto in einen Vorgarten gesetzt. Aber wie ausgemacht, hat er mir die 200$ für das Auto wiedergegeben. Nun gut, gibt schlimmeres.

Hab danach angefangen nach anderen Autos Ausschau zu halten und da ich durch den Fabrikjob ein relativ festes Gehalt bekam, könnte ich mir auch etwas Teureres leisten. Aber vielleicht nebenbei noch zu einem anderen Thema. Wenn man neu in Blenheim ist, fragt man die anderen, die schon länger da sind, was man denn in dieser Stadt so machen könnte. Und die Antwort darauf lautet zu 100% immer: Nichts! Nun um ehrlich zu sein, es ist fast nichts. Man kann dort Arbeiten und Weintouren machen. Viel mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Weintouren sind witzig. Denn man schnappt sich eine Gruppe von Leuten und fährt mit diesen sämtliche Weingüter in der Gegend ab (immerhin was an die 60) und trinkt Kostproben, gratis. Nach 1-2 Weingüter wird es dann immer witziger ;). Ansonsten kann man mit dem Auto dann die etwas weiter entfernten Strände besuchen, was wir natürlich auch getan haben.

Bei einem Besuch an der Cloudy Bay und einigen guten Schnappschüssen nahm mein Pech seinen Lauf. Denn ich verlor meine Kamera dort an dem Strand (welcher zu meinem Pech von der Flut überspült wird). Also dann kein teures Auto, sondern ein günstiges + eine neue Kamera. Wie das Leben so spielt hatte ich auch ziemlich bald die Chance ein weiteres Auto für nur 600$ (360€) zu kaufen. Also schnell eine Testfahrt gemacht und zufrieden entschlossen das Auto zu kaufen. Und dann gleich den Plan gefasst am vorletzten Wochenende nach Christchurch zu fahren und noch Pfannen und Campingzeug aus dem ersten Auto zu holen. Lief auch alles gut. Nebenbei festgestellt, dass ich kein Dieb werden könnte, da ich ungefähr eine halbe Stunde gebraucht habe ein Radio auszubauen. Aber alles hat wie geplant geklappt. Doch auf dem Weg zurück, blieb auf einmal der Motor stehen. Und nach erneutem Versuch das Auto zu starten sah ich auch warum. Überhitzt. Ein bisschen gewartet und versucht mit 30kmh weitere 120km zu fahren. Nach einiger Zeit dann nochmal einen Stopp eingelegt um den Motor wieder abkühlen zu lassen, starb dann die Batterie. Ein komisches Gefühl, wenn man mitten im Nirgendwo steht, es mittlerweile 22Uhr ist und es ziemlich kalt ist. Nach langer Suche die Nummer vom AA (Neuseeländischer ADAC) gefunden, angerufen und abgemacht das jemand kommt und mich abholt. Nach ein paar Stunden kam dann auch ein Abschlepper und hat mich großzüger weiße für nur 240$ wieder nach Blenheim gebracht. Nach einem Check, stellte sich raus, das ich es für weitere 800$ reparieren lassen könnte. Aber die wollte ich nicht investieren… also das Auto für 100$ an einen Schrotthändler verkauft. Und eins ist sicher, ich kauf mir hier nicht noch ein Auto ;).

Danach wollte ich nur noch eine Woche in Blenheim bleiben und ein wenig Geld verdienen (da nicht so viel im Geldbeutel geblieben ist nach den ganzen Vorkomnissen.). Doch dann bekam ich eine SMS von meinem Arbeitsvermittler, das ich nicht mehr in der Nachtschicht wäre und die nächste Woche woanders in der Tagschicht arbeiten sollte. Nach einem weiteren hin und her hat sich dann rausgestellt das er sich geirrt hat und ich nachwievor in der Nachtschicht arbeiten konnte. Mir wurde auch gesagt, dass sie eher andere gehen lassen würden, bevor sie mich abschießen. So entschloss ich mich noch eine weitere Woche zubleiben. Mittlerweile die 4. Verlängerungswoche. Aber es lief alles relativ ruhig und so konnte ich mich dann diesen Freitag endlich aus Blenheim los machen und nach Nelson fahren. Dort musste ich gezwungenermaßen in einem Motel die Nacht verbringen, da ich erst gegen 22Uhr ankam und alle in der Nähe befindlichen Hostels ausgebucht waren (obwohl ich mich vorher angekündigt hatte). War 4mal der eingeplante Preis für eine Nacht, dafür hatte ich seit langer Zeit mal wieder eine Wohnung für mich und nur mich allein. Ein großes Bett. Und ein TV mit mehr als nur 3 Sendern, die in der Nacht nur Werbung bringen. Und diese Nacht hab ich sowas von genossen. Am Morgen kam der Solist im Fernsehen (großartiger Film) und irgendwie fühlte ich mich wie er. Wie ein Obdachloser in einer fremden Wohnung. Die ich schnell wieder verlassen musste um den Bus nicht zu verpassen. Es ist ein komisches Gefühl, nur aus dem Rucksack zu leben. Man hat halt kein Zuhause, aber man ist dennoch nie allein.

Heute ging es dann nach Westport, einem kleinem Nest an der Westküste. Aber bisher sehr angenehm. Ein großes Hostel mit vielleicht 8Gästen. Und mein Quartier für die Nächsten 2 Tage. Wer jemals Twilight gesehen hat und die Gegend mochte in welcher der Film spielt, der dürfte Westport lieben. Eins der regenreichsten Städte in NZ. Ich finds angenehm :)!

(download)

Grüße!

Flo

Journey to find work part 2 and the things in between

Aloha!

Lang ist es her, aber nun meld ich mich mal wieder ;)! Die letzte Woche habe ich hauptsächlich mit Klinken putzen verbracht. Was heißt das ich mich bei jedem Orchard in der Gegend um Motueka vorgestellt habe, um mich schlußendlich in eine Warteliste einzuschreiben... Was an sich relativ sinnlos ist, denn als Backpacker mit begrenzt Zeit und Geld bleibt man nicht so lange an einem Platz bis man vielleicht auf der Liste soweit nach oben rutscht, bis man einen Job kriegt. Und ich werd hier sicher nicht damit anfangen darum zu betteln ;).

Also ein wenig umgeplant und ein Auto gemietet. Schließlich will ich nicht mehrmals an einem Ort sein und so sollte mit dem Auto der nördliche Teil von der Südinsel erkundet werden. Was im genauen heißt Cape Farewell, Golden Bay und der Abel Tasman Nationalpark. Achja, nebenbei sollte Ich vielleicht erwähnen das in Neuseeland Linksverkehr ist, was das Fahren dann doch interessanter macht!

Crystal Pool

(download)
Ein kleiner Tipp vom Autovermieter, hat sich auf jeden Fall gelohnt ;)!

Cape Farewell

(download)
Liegt genau am nördlichsten Punkt der Südinsel und von diesem aus geht es auf ein Naturschutzgebiet (dem Farewell Spit). Das Cape ansich ist eine Westküstenbucht, was heißt das es eine sehr raue See hat und man dort nicht schwimmen darf. Aber für paar Fotos an einem fast Menschen leeren Ort reichts dann doch ;). Und natürlich sind auch hier ganz viele Schafe zu finden.

Golden Bay

(download)
Genauer gesagt die Waiharakeke Bay welche sich schon im Abel Tasman befindet, aber das gehört irgendwie alles zur Golden Bay. Wunderbarer Strand und mit einem Campingplatz direkt dahinter. Die Fahrt dahin ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig (Serpentinenstraße, Schotter, oft nur einspurig, Kiwis können einem entgegenkommen und das mit einer wahnsinns Geschwindigkeit). Aber es lohnt sich. Keine Muscheln, keine Algen, keine Quallen, nur Wasser und Strand. Besser gehts fasst nicht ;)!

Abel Tasman Nationalpark

(download)
Naja und wenn man in der Gegend ist, kann man ja auch gleich mal eine Wanderung durch den kleinsten Nationalpark in Neuseeland machen. Dazu ging es mit dem Wassertaxi von Marahau zur Barks Bay und dann wieder nach Marahau zurücklaufen. Wassertaxis sind zu empfehlen. Da man nicht nur gefahren wird, sondern man an jeder Bucht auf dem Weg anhält und noch ein wenig was über diese erfährt. Der Weg ansich wurde für ca. 7 Stunden ausgewiesen und in jedem Reiseführer stehen 2 Tage für die Strecke drin. Aber man kann es ja mal in einem Versuchen. Nach 3,5 Stunden (gegen 14Uhr) war ich dann auch bei der Torrent Bay und hatte nur noch 13km vor mir, aber da ich noch den Cleopatras Pool mir anschauen wollte, musste ich noch mal nen Seitenweg für hin und zrück 5km nehmen. Nun kommt der Zeitfaktor ins Spiel. Ich hatte bis 17Uhr Zeit. Und die ausgewiesenen Zeiten waren zum Pool 1std (was 2std bedeutet, da ich ja nochmal zurück muss) und 4std nach Marahau, hatte aber nur noch 3std, da ich bis spätestens 17Uhr in Marahau sein musste, da dann der letzte Bus fährt. Also ging das zügig laufen los. Ich mach es mal nicht spannend. Ich hab es geschafft, grade so. aber 18km in 3std ist nicht wirklich entspannend!

Am Samstag ging es dann doch nach Blenheim, relativ kurzfristig. Nun bin ich hier im Lemon Tree Backpacker. Schon ein Qualitätsabstieg was die Sauberkeit angeht, aber es erfüllt seinen Zweck und mit Sicherheit geht es auch noch schlechter. Dafür hab ich aber am Sonntag schon einen Job gehabt den ich dann am Montag anfangen konnte. Und zwar arbeite ich auf einem Vineyard und mache der Zeit Neting. Das heißt die Reben werden mit Netzen umspannt und müssen mit Klammern eng befestigt werden. Sehr Monoton, aber mit meinem Ipod echt super erträglich!

So das wars erstmal, nun wird gearbeitet ;)!

Rahmy

Journey to find work

Um euch mal wieder auf dem laufendem zu halten. Am Mittwoch ging es endlich aus Auckland raus, Richtung Wellington. Was bedeutet sich gut 12h in einem Bus aufzuhalten. Was echt Mega Langweilig sein kann. Aber mit guter Musik und der passenden Landschaft lässt sich das ziemlich gut ertragen. So ging es also von Auckland über Hamilton, Rotorura, Taupo, 1-2 kleineren Dörfern nach Wellington!

Dort angekommen, ziemlich erschöpft, fand Ich eine Partykulisse vor. Die Leute waren alle auf den Straßen und feierten. Nach einem kurzem Nachfragen was denn der Anlass dafür ist, wurde ich mit einem Lauten RUGBY SEVEN angeschrien. Denn am Freitag findet hier ein Mini-Rugby-World-Cup statt. Heißt die Rugby Nationen (New Zealand, England, Wales, South Africa, Fiji, Cook Island…) treten gegeneinander an. Aber nur mit 7 Spielern auf dem Feld und eine Halbzeit geht bis zum Semi-Final 7Minuten. Und da alle in Partylaune sind, ist das ganze neben dem Spielfeld ein großer Karneval mit Contest für das beste Kostüm. (Für mich persönlich war es ein Typ verkleidet als Crossroads-Sign)

Das eigentliche Spektakel sollte ich aber nicht erleben, da ich am nächsten Morgen (Donnerstag) weiter nach Nelson auf die Südinsel reise.

(download)

Nach der Fährüberfahrt, welche sich echt lohnt, da man nicht nur von A nach B gefahren wird, sondern auch wieder die schöne Landschaft begutachten kann. Man kommt mit der Fähre in Picton an. Und mit dem Bus ging es dann nach Nelson.

Dort hab ich angefangen nach Arbeit zu suchen, doch musste schnell feststellen, dass wenn Nelson auf den Internetseiten der Vineyards und Orchards steht, damit eher die Region gemeint ist und nicht die Stadt selber. Also entschloss ich mich dann 1 Tag später nach Motueka zu fahren. Ein Stück näher am Abel Tasman Nationalpark. Von dem auch Postkartenmotive (Bucht mit weißem Sandstrand) stammen könnten.

Hier wohne ich im Laughing Kiwi Backpacker, was Ich jedem nur wärmsten empfehlen kann! Da ich aber nicht nur zur Arbeitssuche hier bin, hab ich den Ankunftstag auch gleich genutzt um die Gegend hier ein wenig zu erlaufen. Und bin an der Küstenlinie entlang.

(download)

Am Sonntag drehte sich erst wieder Alles um die Arbeitssuche. Also für relativ viel Geld ein Fahrrad gemietet und mal die Farmen abgefahren. Der Plan hat nur einen Haken. Es ist nicht nur Sonntag sondern auch der Waitangi Day (Der Tag an dem die Maori mit den Briten ein Vertrag unterzeichnet haben um in Frieden und mit gleichen Rechten zusammen zu leben). Also waren so gut wie alle Plantagen einfach menschenleer.
Aber wenn man das Fahrrad einmal hat, kann man ja auch damit gleich noch ein wenig durch die Gegend fahren. Und so ging es nach Kaiteriteri, in eine Bucht.

(download)
Nach einem Anstrengenden Tag ging es heute relativ früh raus um zum ersten Mal Wäsche zu waschen und um mich intensiver um die Jobsuche zu kümmern!

Grüße!

Rahmy

Doin' it the Auckland way

Viele denken, das wenn Sie mich online sehen, das ich hier nur im Internet rumhänge und eigentlich meinen Aufenthalt hier nur im Netz surfe. Das dem nicht so ist möchte ich hiermit beweisen ;).

Wie angekündigt habe ich die letzten Tage damit verbracht ein wenig meine Reise zu planen und mir paar Sachen zu notieren, die ich auf jeden Fall mal machen möchte. Kleiner Vorgeschmack? Besuch in einem Maori Dorf, Reise durch manche Gebiete von Mittelerde (Herr der Ringe), Vogelschutz-Nationalpark, Kyuss lives und natürlich ein paar Besonderheiten die ich an dieser Stelle noch nicht verraten möchte.

Nun gut, meine Planung sieht vor das ich mich erstmal in den Süden begebe um dort für 3-6 Wochen zu Arbeiten. Danach die Südinsel bereisen und auf dem Weg nach Norden, sofern denn nötig, nochmal Arbeiten. Mit dem Stand gleich einmal den Weg über Wellington nach Nelson gebucht. Das heißt mit dem Nakedbus von Auckland nach Wellington (12h), eine Übernachtung im YHA Wellington, mit der Interislander Fähre nach Picton (4h) und mit dem Intercity Coachline Bus nach Nelson (2 1/2h).

Sonntag

Noch in Auckland, mit 2 Tagen die noch gefüllt werden wollen mit Unternehmungen, gings nach Waiheke Island. Diese liegt in der Bucht von Auckland und ist mittels Fähre innerhalb von 45Minuten zu erreichen. Das Wetter war anfangs relativ bescheiden, doch klarten die Wolken gegen Mittag auf und es blieb nichts außer Sonnenschein! Hierbei hab ich mir auch gleich mal meinen rechten Handrücken verbrannt, weil es offensichtlich die einzige Stelle war, die ich nicht eingecremt hab. Sonnenschutz ist hier Pflicht! (Wieder was gelernt ;) )

(download)
Nach einem Besuch am Onatange Beach, ging es mit dem Bus zur Rocky Bay und von dort aus zu Fuß durch den dortliegenden Nationalpark. Das ganze ist ein wenig anders als in Deutschland. Der Weg ist nur als solcher zu erkennen, da er die abgelaufenste Stelle im Wald ist und hin und wieder ein paar Richtungsschilder einem begegnen. Menschen trifft man nicht.

(download)
Nach ein paar Kilometern, wusste ich dann auch nicht mehr so wirklich wo ich nun eigentlich war und wollte auch ungern, den gleichen Weg wieder zurücklaufen. Glücklicherweise kam ich an einem Weingut vorbei, wo mich dann der Besitzer dieses Weingutes mit in die nächste Stadt genommen hat. Freundlicher Typ, war auch mal in Deutschland und hat dort im Mosel Gebiet beim Weinanbau geholfen. Von dort bin ich dann noch kurz nach Palm Beach, wohl eher so der beliebteste Strand auf der Insel. Sogar mit inoffiziellem FKK Strand. Zu dem man nur gelangt, wenn man über ein paar Felsen klettert. Aber kommt nicht so gut, wenn man dort mit gezückter Kamera ankommt... Des Wegen ging es gleich wieder zurück zum "normalen" Strand Abschnitt.

(download)
Danach ging es dann nur noch mit der Fähre zurück und ab ins Hostel.

Montag

Wenn man in die Auckland Flyer schaut, findet man ganz oft die "Kelly Tarltons Underwater World". Diese wollte ich daraufhin auch mal Besuchen, obwohl ich Aquarien nicht viel abgewinnen kann. Da ich dann, zu meinem Glück, den Bus verpasst hab, gings per Fuß zu dem Ort. Auf dem Weg läuft man an der Küste von Auckland entlang, man hat einen Einblick in das normale Auckland Leben. So zum Beispiel, das man einfach mal rausgeht und sich sein Mittag selber fängt. Vielleicht probier ich das bei Gelegenheit auch mal aus ;)!

(download)
Kelly Tarltons ansich war ein Reinfall. Teuer und sehr klein. Man hat ein kleines "Gehege" wo die Pinguine sind um dieses fährt umständlicherweise ein elektronisches Fahrzeug (Dauer ca. 5min). Dann ein eher kleines Becken mit Riesenrochen und anderen Riesenfischen, wo man eher Mitleid mit den Tieren hat. Und zu guter letzt ein Röhren System unter dem man durchlaufen oder, auf einem Laufband stehend, durchfahren kann. Dort sind dann ein paar Haie zu begutachten. Aber meiner Meinung nach wieder in einem viel zu kleinem Becken.

Mit dem Bus dann wieder zurück in die Stadt und dem dort gerade laufendem St. Jeromes Lane Festival lauschen. Man muss zwar dafür bezahlen, aber man kann es gut überall in der Stadt hören ;). So hab ich gleich die Band Holy Fuck "kennen gelernt" und diese kommt dann sofort auf meinem Ipod.

Am Abend gings dann zum Sonnenuntergang auf das Wahrzeichen von Auckland, dem Skytower. Um die Stadt mal von Oben zu sehen und das auch noch bei Nacht ;)!

(download)

Dienstag

Heute ist nicht viel geplant außer den Rucksack packen, alles für die frühe Abreise vorbereiten und natürlich zu Mos Def gehen!

Es war ein großartiges Konzert! Die Location war echt super, denn egal wo man sich dort befand, man hatte immer ein guten Blick auf die Bühne. Ich schätze es ist Platz für 300-400 Leute. Was es für mich noch cooler macht, da ich eher diese kleinen Clubs mag und man eher das Gefühl hat, was besonderes zu erleben. Und mit viel Glück erlebe ich hier auch noch Kyuss lives! Der einzige Nachteil war, das trotz 15minütigem Zugabe Rufen keine Zugabe gespielt wurde. Denke aber das lag eher an der Location selber, als an Mos Def ;)!

(download)
Hab auch mal die Video Funktion meiner Cam getestet. Und ich bin echt überrascht! Ich mein 720p HD Video + Dolby Surround Sound (laut Codecs) und der Sound ist echt gut und nicht überlagert wie bei den meisten cams und videos die man auf Youtube findet! YEAH!

Grüße!

Rahmy

The Beginning

Nach einer Nacht Schlaf, sieht die Welt ganz anders aus. Gut das ich Sie hier eh noch nicht so gut kenne, was den "Schock" erträglich macht. Und das mit dem nicht kennen will ich ja nun so langsam ändern und kurzer Hand wurde der Plan gefasst, einfach mal durch Auckland zu laufen. Um zu schauen was es hier zu Sehen gibt.

Nach einem Besuch im Harbour und in dem örtlichen I-Site Info Point, gings dann zum Mt. Eden. Ein versiegter Vulkan in Mitten der Stadt mit Rundblick über die selbige. Und da es gute 28°C hat und fast keine Wolken zu sehen sind war die Aussicht natürlich überwältigend. (Kleine Randinformation: Ich selbst bin kein großer Schnappschuss-Freund und muss mich erst dran gewöhnen eine Kamera mitzunehmen. Aus diesem Grund hab ich mir die Fotos von Mitreisenden geben lassen!)

(download)

Achja, Trudy hat noch ein wenig Jetlag, deswegen war Sie auf dieser Reise noch nicht dabei! Mich hat es komischerweise nicht wirklich erwischt. Liegt aber vielleicht auch daran, das ich mit gehörig Müdigkeit gegen Abend angekommen bin und so gleich in den ordentlichen Rhythmus reingerutscht bin.

Am Abend gings dann erschöpft und nach einem Einkauf in einem Countdown Supermarket wieder ins Hostel. Solltet ihr auch mal das Glück haben, nach Neuseeland zu kommen. Dann bringt euch die Sonnencreme mit! Ich hab auf die Ratgeber vertraut, in denen es immer heißt, das kann man auch dort kaufen und muss man nicht mitschleppen. Es kostet hier einfach mal 37NZ$ für 200ml! Generell ist es teuer, so sehr das ich meine Ernährung anpasse, um nicht nach 2 Wochen wieder zurück fliegen zu müssen.

Abends im Hostel dann mal was neues... ein Alarm! Dachte mir nichts dabei und sass noch weiter am Laptop und hab gechattet. Bis der eigentlich freundliche YHA Mitarbeiter reinkommt und uns alle nach draußen bittet! Gesagt getan kam auch keine Minute später die Feuerwehr, welche sich betont lässig um das Problem kümmern wollte. Nichts wirklich passiert, wohl ein Fehlalarm. Aber gut zu wissen das die Feuerwehr binnen von 3Minuten an Ort und Stelle ist.

Dsc03747_

 

Orientation Day

Heute Freitag ist es dann soweit, ich kriege meine Einweisungslehrgang. In diesem wird alles geklärt. Wie man zum Beispiel ein Bankkonto eröffnet oder seine IRD Number (Steuernummer) beantragt. Dazu war ich in dem IEP Office welches sich mitten in Auckland befindet und wahrscheinlich noch sehr nützlich wird (siehe kostenloses Internet, kostenloses Inlandstelefon, Stellenbörse, etc.). Natürlich auch versucht ein wenig Englisch zu reden, was mir noch immer irgendwie schwer fällt, aber es wird langsam.

Nach dem Lehrgang gleich erstmal eine Handykarte gekauft und Sie in meinem iPhone probiert und siehe da, es funktioniert!! Nun kann ich für 9c nach Deutschland SMS schreiben und für 44c (oder wenn ich viel auflade 22c) nach Deutschland aufs Festnetz telefonieren! Großartig! (Sollte wer die Nummer haben wollen und Sie nicht über facebook/studivz bekommen haben, dann einfach melden.) Und natürlich hab ich noch meine IRD Number beantragt und mein Kontoeröffnung angestossen, soll aber erst nächste Woche fertig sein. Ich bin gespannt, so langsam wird es eng mit dem mitgebrachtem Geld ;).

Auf dem Rückweg ins Hostel, heute früher als sonst da es den ganzen Tag schon regnet, fällt mir ein Schild an einem Recordstore auf. Aber seht selbst!

P1000013_

Es ist wirklich passiert! Das Mos Def Konzert wurde um 2 Wochen verschoben und findet am 1 Feb statt! Für mich ist ein Wunder (oder Zeichen wie es Stefan nennen würde). Ich mein, normalerweise treten die Bands immer nach Plan auf und da wird sehr selten was verschoben. Aber offensichtlich muss ich dabei sein.

So beginnt mein Trip hier also mit einem lang ersehntem Wunsch. Einmal Mos Def live sehen!

Grüße!

Rahmy

P.S.: Die nächsten Tage werde ich erstmal ein wenig meinen Aufenthalt planen und daher nicht viel neues zu berichten haben, da ein Cyclone (denke es klingt schlimmer als es eigentlich wird) über Auckland zieht. Also nicht traurig sein, sobald es was neues gibt, erfahrt ihr es hier!

Departure Day

Macht niemals den Fehler, Alles im voraus planen zu wollen und dabei zu denken, man hätte alles bedacht! Ich dachte bis 1 Tag vor der Abreise, dass das alles super funktioniert und ich ohne Streß los fahren kann. Aber es ist natürlich alles anders gekommen...

Jan 24 7:00 Erfurt

Aufstehen und die Sachen zum Einpacken raussuchen. Alles abgezählt und sogar die Tshirts schon rausgesucht, welche Ich unbedingt mitnehmen wollte. Und prompt bemerkt das ich mir lieber noch paar Unterhosen zu legen sollte. Pfand wegbringen, Abstellkammer vollstopfen (bemerken das wohl nicht alles reinpasst), Reiseapotheke besorgen, alle Schränke leer Räumen...

Jan 24 12:30 Erfurt

Langsam wird es eng, aber Zeit für den letzten Döner (jaja ein sehr deutsches Gericht) muss sein. Nebenbei meiner Mutter schon Bescheid gegeben das ich es nicht mehr schaffe alles nochmal zu putzen. Letzte Aufräum- und Packarbeiten und dann sollte es auch losgehen.

Jan 24 14:05 Erfurt - Frankfurt a.M. Flughafen

Bisschen zu spät aber gerade noch rechtzeitig losgekommen und auf zum Bahnhof. In Hektik noch das Rail & Fly Ticket ausgedruckt und hoch zum Zug gehechtet. Im Zug konnte man sich wieder gut amüsieren. Leute die Freunde anrufen und sich über Gott und die Welt beschweren, aber so das es aber auch Alle mitbekommen müssen. Eine Gruppe junger Menschen, die denken Sie können sich alles erlauben und verhalten sich, sagen wir, unangemessen. Und natürlich ein dicker Mann der eins gut kann: laut Schnarchen. Aber hey... bin ja nicht mehr lang da ;).

Jan 24 19:00 Frankfurt a.M. Flughafen

P1000010
Einchecken ist mittlerweile kein Problem und Glück gehabt für Trudy muss nicht noch ein Extra Ticket gekauft werden. Mit sehr viel Zeit gings dann zum McDonalds im Terminal 2 mit Blick auf die Landebahn. (irgendwie eine Tradition geworden) Und bei der Gelegenheit gleich mal noch den letzten Blogpost geschrieben.

Jan 24 20:15 Frankfurt a.M. Flughafen - Dubai International

Nun gehts also wirklich Los. Flugzeug bestiegen, vom Gate gerollt und stehen geblieben... Nach 5Minuten rumstehen wurde per Durchsage geklärt, das eins der Messgeräte nicht richtig funktioniert und wir nun zu einem Wartungsgate geschoben werden. 1 Stunde später gings dann doch los, auf die Startbahn gerollt, sanft aber bestimmt in den Sitz gedrückt und abgehoben. 6 Stunden Flug, der längste bisher und keine Möglichkeit sich irgendwie hinzulegen oder die Beine zu strecken. Unangenehm! Zusätzlich noch 4 Stunden am Flughafen in Dubai verbringen und dann sollte endlich der Großteil der Strecke angegangen werden.

Jan 25 10:30 Dubai International - Sydney International

P1000011

Airbus A380, das größte Verkehrsflugzeug dieser Zeit. Ein komisches Gefühl, vorallem wenn man einfach mal die doppelte länge der Startbahn benötigt um abzuheben. Man hat einfach irgendwann das Gefühl: "Ok dann fahren wir wohl". Aber dieser Wal hebt dann irgendwann doch ab. Aber auch nicht mit einer Geschwindigkeit das man sich sicher fühlt. Nach paar Minuten ist aber selbst dieser Koloss auf Reiseflughöhe, was bedeutet das die Flugbegleiter wie wild aufspringen und Wagen von A nach B schieben. Und nach dem ersten Essen, fühlte ich mich ein wenig an Fight Club erinnert. "Alles ist portioniert". Nach 19Stunden Flug wurde dann die Landung in Sydney angekündigt, aber das wir an Höhe verlieren kriege ich immer ein wenig vorher mit, da ich sehr schnell Druck in den Ohren verspühre. Nun hieß es austeigen, einmal durch die Security Check und sich wieder anstellen um in das selbe Flugzeug zu kommen.

Jan 26 9:30 Sydney International - Auckland International

Nocheinmal mit dem Wal abheben und nur noch 3 1/2 Stunden fliegen, dann sollte es endlich geschafft sein. Mittlerweile mache ich mir Gedanken wie und was Ich dort eigentlich machen will.. Keine Ahnung! Der Flug war angenehm und nicht der Rede wert, war aber auch zu sehr in Gedanken. In Auckland angekommen ging es erstmal ewig lang durch die Passkontrolle und dem Security Check. Und dann endlich raus und die Sonne begutachten... Sonnig bei 27°C. Und irgendwie sieht alles Gleich aus, aber doch anders. Auf zum Hostel!


Grüße!

Rahmy

Birthday & Farewall Party

Es war GROSSARTIG!!!

Vielmehr brauch ich eigentlich nicht mehr dazu sagen! Es ist einfach ein Wahnsinnsgefühl auf einer Party zu sein, bei der man einfach Alle kennt. Natürlich hinderlich, wenn man nicht so viel trinken möchte, und das vor allem wenn man Geburtstag und Abschied in einem feiert. Aber großartig wenn man einfach nur eine gute Zeit haben möchte. Und die hatte ich. Vielen Dank allen Anwesenden und Beteiligten dafür!

2011-01-22_005

Ich möchte aber auch die Gelegenheit nutzen, hier ein paar Personen danken, die es für mich zum einen einfacher zum anderen auch wesentlich angenehmer gemacht haben. Allen voran Patty, dafür das Sie sich dafür eingesetzt hat, das die Party stattfinden kann, an einem Tag an dem eigentlich eine andere Veranstaltung angesetzt war. Dann Victoria für Ihre unermüdliche Hilfe beim Schnittchen schmieren und vorbereiten. Lorena und Kurt für die akustische Untermalung, die aus meiner Sicht kaum hätte besser sein können. (Lorena, wag den Schritt hinter das Pult!!) Erik für das Fotografieren, was sicher nicht einfach war! Und natürlich Philipp uns seinen Helfern für die ehrenamtliche Tresenarbeit und Nachbereitung. Ganz nebenbei wurde mir auch meine Reisebegleiterin vorgestellt. Die gute heißt Trudy und ist ein Stoffhamster (ja nun bin ich nicht mehr zu retten). Was wir 2 erleben werden, erfahrt ihr aus erster Hand immer hier. Ich versuche es so aktuell wie möglich zu halten. Aber habt Nachsehen, wenn nicht jeden Tag irgendwas  Neues kommt. Denn ich muss die Eindrücke ja auch erst mal verarbeiten ;).

Nun genug der Worte, dank Erik sind ja auch paar Bilder entstanden, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. (Sollte jemand Interesse an einem persönlichen Shooting haben, nicht schüchtern sein, einfach melden!)

(download)

Hier kann man alle Fotos begutachten!

Achja, von ein paar habe ich es schon gehört, wie Sie es fanden. Aber da ich mich daran nicht genug erfreuen kann, würde ich gerne noch ein paar Eindrücke von euch lesen wollen! Und wer weiß, vielleicht gibt es auch nächstes Jahr wieder eine Feier… nur dann ohne Abschied (Mein persönliches Unwort des Jahres 2011!).

Grüße!

Rahmy